Alzheimer: Was lässt sich zum Verlauf sagen?
Typisch für die Alzheimer-Erkrankung ist ein langsames, kontinuierliches Fortschreiten über Jahre oder Jahrzehnte. In seltenen Fällen verschlechtert sich die Demenz rasch oder verläuft in Schüben: Phasen, in denen der Alzheimer-Patient klar denken kann, wechseln sich abrupt ab mit Stimmungsschwankungen und deutlich nachlassender Geistesfähigkeit.
Obwohl Alzheimer nicht bei allen Betroffenen gleich verläuft, gibt es charakteristische Phasen:
Frühstadium: Es zeigen sich erste Einschränkungen im Kurzzeitgedächtnis sowie in der Orientierung.
Mittleres Stadium: Die Einschränkungen des Frühstadiums sind verstärkt, kognitive Leistungen und Orientierung stark eingeschränkt. Es kommt zu Inkontinenz, die Alltagsbewältigung ist selbstständig kaum mehr möglich. Depressionen, Wahnvorstellungen, Ängste.
Endstadium: Der an Alzheimer Erkrankte ist vollkommen pflegebedürftig, Angehörige werden nicht mehr erkannt. Ein Gedächtnis ist kaum noch vorhanden, jedoch treten auch keine Depressionen oder Wahnvorstellungen mehr auf.
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