miércoles, 28 de mayo de 2008

Alzheimer: Wie wird die Diagnose gestellt?

Ein erfahrener Arzt kann eine
Demenz mit einfachen Mitteln sicher diagnostizieren. Oft reichen schon die Schilderung der typischen Beschwerden, das Auftreten des Betroffenen und eine sorgfältige Untersuchung für den Verdacht einer Demenz aus. Für die Untersuchung unerlässlich sind neuropsychologische Tests, welche die Gedächtnisdefizite quantifizieren helfen. Sie können besonders im Frühstadium der Erkrankung wichtige Hinweise geben. Hilfreiche Aussagen erhält der Arzt auch von Angehörigen oder anderen Personen, die den Betroffenen gut kennen und erste Veränderungen bemerkt haben.
Untersuchungsverfahren, die das Gehirn in Schichten darstellen, können die Diagnose des Morbus Alzheimer sichern. Dazu gehören Magnetresonanztomographie (
MRT) und Computertomographie (CT). Typisch für Alzheimer ist eine Verkleinerung des Gehirns, besonders im Bereich des Scheitel- und Schläfenlappens. Die Schichtaufnahmen können allerdings gerade im Frühstadium noch unauffällig sein.
Um andere Erkrankungen auszuschließen, gehören auch verschiedene Blutuntersuchungen zur Diagnostik. Spezialverfahren wie die Positronemissionstomographie (
PET) kommen eher selten zum Einsatz. Mit ihrer Hilfe lässt sich der bei Alzheimer verminderte Hirnstoffwechsel feststellen. Weitere diagnostische Schritte wie die Untersuchung des Hirnwassers können helfen, die Ursachen der Demenz zu klären.
Die Diagnose Morbus Alzheimer wird gestellt, wenn Gedächtnisstörungen vorliegen, andere Erkrankungen ausgeschlossen werden können und mindestens eines der folgenden Symptome zutrifft:
1.Aphasie: Sprachstörungen aufgrund fehlerhafter Hirnfunktion
2.Apraxie: Unfähigkeit, erlernte Handlungen auszuführen
3.Agnosie: Erkennungsstörung trotz intakter Sinne (z.B.
Prosopagnosie)
4.Störungen der Exekutivfunktionen, also der Selbstregulation

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